Corporate Governance als Substanz der Markenbildung

Als Unternehmen eine zuverlässige Marke zu sein ist keine geringe Anstrengung auf dem nervösen und irrationalen Marktplatz der Konsumentenmeinungen. Sprichwörter gibt es genug: "It is better to lose an eye than one's reputation." oder in seiner Deutschen Fassung "Ein guter Ruf ist besser als ein goldener Gürtel." Diese Lektionen langfristiger und konsequenter Einhaltung von ethischen, gesellschaftlichen und selbstgesetzten Standards ist bereits seit vielen Jahren Bestandteil der Business Ausbildung gegenwärtiger kleiner und großer Wirtschaftseliten. Corporate Governance als Selbstverpflichtung zur transparenten Unternehmensführung ist ein selbstverständlicher Teil des Marketings, der im Backoffice wirksam ist und bis an die Oberfläche des Unternehmensimage dringt – und wenn dies geschieht dann oft im schlechtesten Fall, nämlich als Skandal.

Eine wichtige Einrichtung zur Selbstkorrektur in Unternehmen bei Mängeln an Transparenz, Ehrlichkeit und Fairness ist eine Regelung zum Schutz von Whistleblowern, die in der Deutschen Sprache noch im Deutschen Arbeitsrecht immer noch keine ausreichende Anerkennung gefunden haben. Positive Beispiele wie die Einrichtung einer Whistleblower Hotline bei Unternehmen wie dem Versicherer Ergo, Dem Discounter Netto oder der Deutschen Fußball-Liga, in welcher die Mitarbeiter anonym einen neutralen Dritten auf Missstände hinweisen können, sind noch die Ausnahme.

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